Die Herren – ein schlechter Witz

Mit Begeisterung verfolge ich seit Freitag die endlich endlich aufgeflammte Debatte über den Sexismus auch hier in Deutschland. Es wird aber verdammt noch mal auch Zeit! Ich hatte mich schon gewundert, wann die deutschen Frauen endlich mal kollektiv den Mund aufmachen. Jetzt isses also soweit. Und sogleich eilen die Verteidiger der armen unverstandenen Ochsen, äh Männer herbei, um die Frauen schnellstmöglichst wieder zum Schweigen zu bringen den Herrenwitz vor den bösen Feminazis zu schützen.

In der Debatte kann man dann unter Anderem hören, dass die armen Männer ja nun gar nicht mehr wüssten, wie sie sich Frauen gegenüber noch verhalten dürfen; außerdem von Journalistinnen, die angeblich regelrecht Jagd auf Politiker machen und die armen wehrlosen Männer mit ihren Brüsten ablenken, um ihnen heikle Geschichten zu entlocken, alles für die Auflage. Und natürlich, dass die ganze Diskussion völlig überzogen sei, denn schließlich sind das ja alles nur Einzelfälle (über 60 000?!). Schließlich sei das alles ohnehin nur ein Versuch, den FDP-Mann jetzt kurz nach seiner Ernennung zum Spitzenkandidaten zu diskreditieren. Und sowieso weiß ja jeder, dass der Stern was gegen die FDP hat.

In dieser Debatte wird soviel verzerrt und gelogen, also eigentlich jedesmal wenn einer von (alten) weißen Männern mit Krawatte den Mund aufmacht, dass es fast den Eindruck macht als blickt niemand mehr so richtig durch, worum es hier eigentlich geht (bis auf erfahrene Femi-Ninjas mit frischgeschärftem Bullshit-detektor). Was natürlich Sinn der Sache ist, derailing ist eine patriarchale Strategie. Deshalb habe ich mir überlegt, mal drei wahre Geschichten zu erzählen, um an Hand derer zu beleuchten, womit wir es hier eigentlich zu tun haben.

1. In Steubenville, USA, vergewaltigen mehrere Mitglieder der städtischen Footballmannschaft eine 16-jährige, die sie vorher (wahrscheinlich mit Rohypnol o.ä.) bewusstlos gemacht hatten. Sie schleppen die Bewusstlose von Party zu Party, auf jeder wird sie von mehreren Männern vergewaltigt. Als sie mit ihr fertig sind schleifen sie sie auf den Rasen vor dem Haus, urinieren auf sie und lassen sie dann dort liegen. Das Mädchen hatte sich kurz zuvor von einem der Footballspieler getrennt. Nach der Tat verbreiten die Männer ein Video, auf dem sie abfällige Witze über den Zustand des Mädchens während des Anschlags machen. Obwohl die Täter sich nicht bemühten, ihre Tat geheim zu halten, versucht die ganze Stadt den Skandal zu vertuschen. Nicht wenige machen das Mädchen selbst für ihre eigene sexuelle Misshandlung verantwortlich.

2. Nach dem Joggen stehe ich auf einem Fußgängerweg neben einem Baum und dehne meinen Hüftbeuger. Von hinten biegen zwei Männer auf den Weg ein; als sie auf Höhe meines Hintern sind sagt der Eine: “Jaaaa, so ists schööön, so gefällt mir” (Er ist Italiener). Ich blicke auf und schaue in zwei Augen, deren Blick unmissverständlich der eines Vergewaltigers ist. Ich sage: “Kuck woanders hin und kümmere dich gefälligst um deine eigenen Angelegenheiten!” Nach einer kurzen Schocksekunde (“Was fällt der Fickpuppe ein zu widersprechen?!?!”), die beiden sind inzwischen an mir vorbei, so dass der Typ sich umdrehen muss um, fängt er an mich zu beschimpfen. Sein Kumpel springt mit der hilfreichen Bemerkung ein, dass ich mich ja schließlich in der Öffentlichkeit befände, daher also mit Bemerkungen über mein Äußeres zu rechnen habe. Ich lasse mich nicht einschüchtern und brülle aus voller chor-trainierter Altstimme zurück. Ich behalte das letzte Wort, aber die beiden setzen sich nur etwa 20 Meter weiter auf eine Bank die am Weg steht und kucken in meine Richtung. Ich muss also entweder an den beiden vorbei, ein Spießrutenlauf, ODER ich gehe einen anderen Weg nach Hause, ändere also mein Verhalten, um einer weiteren Begegnung mit den beiden zu entgehen. Ich ändere meinen Weg NICHT. Ich erde mich, Schultern zurück, und schreite mit erhobenem Haupt und steinerner Miene auf die beiden zu und an ihnen vorbei. Ich kann ihre Aggression im Vorbeigehen regelrecht spüren. Ich lasse mir nichts anmerken. Als ich vorbei bin, höre ich noch wie sie einen unbeteiligten Dritten auf der Bank gegenüber darüber informieren, dass ich die beiden kurz zuvor völlig ohne Grund und maximal hysterisch angeschrien hätte.

3. In Deutschland starrt ein FDP-Politiker einer Journalistin im Rahmen eines Socializing Events auf die Brüste, erklärt, ein Dirndl würde ihr bestimmt auch gut stehen. Auf ihre Antwort, das Gespräch doch bitte beim Professionellen zu belassen, macht er eine Bemerkung darüber dass es doch allgemein bekannt sei, dass Politiker immer Journalistinnen verfielen. Dieser Austausch findet unter der Nase von noch einigen anderen Männern statt. Keiner weist den Mann in seine Schranken. Die Journalistin macht diese Begegnung etwa ein Jahr später in einem Portrait über den Politiker öffentlich, daraufhin beeilen sich Politikerfreunde des Mannes zu versichern, das sei alles eine Intrige gegen den Mann, der kurz vor Erscheinen des Artikels zum Spitzenkandidaten der FDP ernannt worden war, oder wahlweise auch gleich gegen die ganze FDP. Und außerdem, was habe die junge Frau eigentlich “so spät” noch an der Bar verloren?!

Was haben all diese Ereignisse gemeinsam?

Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich dabei um sexistische Übergriffe. Sie unterscheiden sich (neben der genauen Ausführung) zwar in der Intensität der in ihnen zum Ausdruck gebrachten Geringschätzung (variiert zwischen leichter Geringschätzung und loderndem Hass), und auch in der Schwere des Traumas, das sie auf der Seite des jeweiligen Opfers anrichten. Im Kern geht es aber in allen drei Fällen um das gleiche ZIEL (ob nun mehr oder weniger bewusst), das die Täter damit verfolgen, und es wird in allen drei Fällen die gleiche HALTUNG gegenüber Frauen zum Ausdruck gebracht.

Was Männer, die Frauen sexistisch behandeln, damit MEINEN ist: “Weib, zurück auf deinen Platz!” Und der Platz, nur damit wir uns hier richtig verstehen, ist nicht etwa auf einem Podest, wie so manche Männer uns oft glauben lassen wollen. Dem liegt eine Haltung zu Grunde, die Frauen auf Grund unserer Fortpflanzungsorgane als weniger wertvoll, ja sogar weniger menschlich ansieht. DAS ist Sexismus. Und Sexismus ist verdammt alt, so alt wie das Patriarchat, also etwa 6000 Jahre.

Seximus bedeutet, dass Männer denken, Frauen sind für ihre Bedürfnisse auf der Welt. Dass sie denken, Frauen haben bestimmte nützliche Eigenschaften, zum Beispiel verschiedene Löcher in ihren Körper, die sich als Masturbationshilfe eignen, sowie einen eingebauten Babymacher, sie können gut bügeln, putzen und kochen. You get the picture. Sexismus ist, wenn Männer denken, Frauen sind überhaupt NUR auf der Welt, WEIL sie nützlich sind für Männer und UM Männern zu nützen. Wenn Männer also glauben, Männer sind die Norm. Und Frauen sind nur so ein Anhängsel, die eigentlich keine vollwertigen Menschen sind, sondern Objekte, eben gut zum Ficken, Kochen und als Gebärmaschinen. Klingt hart? Sorry. Männer denken so. Nein, nicht alle. Nur etwa 98% aller Männer auf der ganzen Welt. Ich meine, HALLO?! Mal die Genesis gelesen? Auf der in diesem Buch beschriebenen Ideologie beruht noch heute unsere Kultur. Und Entsprechungen dieser maximalen Frauenfeindlichkeit gibt es in allen “großen” patriarchalen Religionen.

Und deswegen sind das auch keine Einzelfälle. Weil es eben nicht nur um einige wenige Männer geht, sondern um unsere ganze Kultur. Und damit meine ich die WELTWEITE Kultur, denn das Patriarchat ist global. Männer denken so über Frauen nicht nur in Deutschland oder den USA, sondern in Indien, in Afrika, in Frankreich, in Spanien, in Griechenland, in der Türkei, einfach ÜBERALL! Und diese patriarchale Kultur ist aufgebaut auf der Unterjochung und Ausbeutung von Frauen, nicht-menschlichen Tieren, und der gesamten Erde.

Aber das ist so einigen Menschen nicht klar, nicht mal uns Frauen. Ist ja auch kein Wunder, denn es ist Teil der patriarchalen Strategie, Frauen von einander fern zu halten, voneinander zu isolieren, nicht dass wir am Ende noch miteinander reden, und feststellen, dass wir alle die gleichen beschissenen Erfahrungen mit Männern und ihren Institutionen haben. Am Ende schließen wir uns noch zusammen und rebellieren gegen die Männer! Das können sie nicht riskieren. Daher ja auch die Erfindung der Kleinfamilie (und anderer patriarchaler Familienformen). In der Kleinfamilie wird je eine Frau mit einem Mann in ein Haus gesperrt, der sie hält wie eine Geisel, von weiblichen Familienmitgliedern fernhält, Freundinnen verteibt. Er muss es auch nicht mal alleine machen, denn die GESAMTE KULTUR hilft ihm dabei. Sämtliche Medien, alle patriarchalen Institutionen vermitteln Frauen und Männern permanent die Botschaft: Frauen sind wenig mehr als Tiere, gut zum Gebären und zum Ficken, und sonst nichts.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle mal Aristoteles zitieren, der ist ja schließlich einer der patriarchalen Lieblingsphilosophen:

“The male is by nature superior, and the female inferior; and the one rules, and the other is ruled.” (mehr hier).

Oder Thomas Aquinas, auch so ein bewunderter Frauenhasser:

“As regards the individual nature, woman is defective and misbegotten, for the active power of the male seed tends to the production of a perfect likeness in the masculine sex; while the production of a woman comes from defect in the active power.” —  Summa Theologiae

Oder auch Alfred Kinsey, ihr wisst schon, der den Sex– Hater-Report veröffentlicht hat:

There are numerous divorces which turn on the wife’s refusal to accept some item in coital technique which may in actuality be commonplace in human [male] behavior.”

Aber, rufen da sofort Männer, handmaidens und Frauen, die noch an das Gute im Mann glauben, so schlimm wie früher ist es doch schon lange nicht mehr! Hier in Deutschland/dem Westen, da haben wir doch inzwischen die Gleichberechtigung erreicht! Sogar unsere Frauenministerin (ich nenne sie gern liebevoll die “Ministerin für Männer in verschiedenen Lebenslagen …. und Frauen”) findet, wir seien jetzt alle genug emanzipiert und brauchen keine Quote. Ich mein, das ist doch schon wieder so ein Moment, wo die Absurdität des Patriarchats einen gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen bringt: Die Frau, die sich in der Regierung für die Belange der Frauen einsetzen soll IST FRAUENFEINDLICH! *lolsob*

Aber gut, auch wenn hier nicht alles perfekt ist, so schlimm wie in Indien/Afghanistan/Saudi-Arabien ist es ja lange nicht, sollen sich die ganzen Feministinnen mal nicht so anstellen! Schließlich steinigen die Männer dort “ihre” Frauen zur Strafe, NACHDEM sie sie vergewaltigt haben und benutzen ihre kleinen Töchter, um Schulden zu bezahlen.. Dagegen ist doch Deutschland das Paradies der haarigen Männerhasserinnen, dagegen sind die Männer hier doch zahme Lämmer. Oder? ODER??

Und da fällt mir noch was anderes ein, das ich neulich bei einem meiner seltenen Versuche, fern zu sehen, anschauen musste (da das deutsche Fernsehprogramm so voll von sexistischer Kackscheiße ist, sehe ich nur sehr selten fern):

Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit Niebel sitzt bei Anne Will, es geht um Mali, Entwicklungshilfe und Demokratie oder so. Jedenfalls erzählt er da allen Ernstes, man solle doch die malische Bevölkerung selber entscheiden lassen, wie sie mit ihren Bodenschätzen verfahren möchte. Wenn die Malier diese an internationale Konzerne verkaufen möchten, dann könne man ihnen das doch nicht verbieten, das sei doch paternalistisch, das sei doch Kolonialismus!

WIE BITTE?!?!?!?!?!

Seit wann repräsentiert denn die Regierung eines Landes in irgendeiner Weise die Bevölkerung dieses Landes? Das ist ja schon in Deutschland nicht so, aber in Mali, oder irgendeinem anderen Staat in Afrika!? Für wie weltfremd hält der uns eigentlich? Oder ist der selber so blöd?? Das ist ja schon mal die erste freche Lüge in dieser Aussage.

Aber es ist noch viel perfider. Wann hab ich denn diese Art der Argumentation zum letzten Mal gehört? Ach ja richtig, als der letzte Penisträger mir erklären wollte, Frauen in der Prostitution machen das ja alles freiwillig, und wie wir Feministinnen es wagen können, den Frauen verbieten zu wollen, ihre Körper als lebendige Masturbationshilfe gegen Geld auszuleihen ihr erotisches Kapital gewinnbringend in Geld umzutauschen? Wir würden den Frauen dadurch ja ihre agency absprechen, wie paternalistisch von uns!!!!

Jetzt mal aufgepasst. Es geht hier nämlich um Machtverhältnisse, genauer, um kapitalistische Machtverhältnisse. In dem Augenblick, wo ein Mensch oder ein Land gezwungen ist, irgendwas zu verkaufen um ÜBERLEBEN zu können (und im Kapitalismus müssen fast alle etwas verkaufen um zu überleben), kann man absolut nicht von Freiwilligkeit sprechen! Der Existenzdruck in Verbindung mit der Weigerung des globalen kapitalistischen Patriarchats, sein wirtschaftliches Handeln an den Bedürfnissen ALLER Menschen, sowie an Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten, übt strukturelle Gewalt aus und ZWINGT die Frau bzw. das Land dazu, sich zu prostituieren. Auch wenn in dem Augenblick niemandem eine Pistole an den Kopf gehalten wird. In dem Fall Mali (oder irgendeines anderen wirtschaftlich schwächeren Landes) ist genau dieses Profitschlagen aus der Armut eines Staates durch internationale (ja, auch deutsche!) Konzerne Kolonialismus! Und der Freier, der die “freiwillig” sich zum Verkauf anbietende Prostituierte für seine sexuelle Befriedigung benutzt (= vergewaltigt), der macht sich damit zum Sklavenhalter.

Warum ich das alles erzähle? Weil ich da einen Zusammenhang vermute.

Ja, es stimmt, den meisten Frauen in Deutschland geht es weniger schlecht als den meisten Frauen in Indien oder dem Kongo. Aber, wenn der Verweis auf die Frauenfeindlichkeit und allgegenwärtige brutale männliche Gewalt in anderen Ländern als Reaktion auf Kritik des hiesigen Sexismus vorgebracht wird, fängt mein Bullshit-detektor an zu jaulen. Denn nicht nur sollen damit Kritikerinnen zum Schweigen gebracht werden, sondern es ist sogar so, dass der Wohlstand, den wir hier haben die VORAUSSETZUNG dafür ist, dass Frauen sich die Beachtung und gesetzliche Festschreibung DER IHNEN ZUSTEHENDEN und von den Männern und den von Männern geschaffenen Institutionen ABSICHTLICH vorenthaltenden Rechte in der Vergangenheit erkämpfen konnten. Aber die Ausbeutung wurde nicht etwa beendet, nein, die wurde nur verlagert. In die sogenannten Entwicklungsländer nämlich. Während Frauen hier also studieren und sogar Bundeskanzlerin werden können (zumindest theoretisch), kaufen deutsche Konzerne zum Spottpreis in den so genannten Entwicklungsländern Rohstoffe auf, was dort die Korruption und Vetternwirtschaft und im Endeffekt die Armut noch größer werden lässt, so dass Frauen dort von Schule und selbst partieller Unabhängigkeit weiterhin nur träumen können.

Und ich glaube, das ist auch Absicht. Solange es nämlich noch irgendwo Frauen gibt, deren Menschenrechte noch mehr mit Füßen getreten werden als unsere, werden wir hier abgespeist werden mit Pseudo-Gleichberechtigung und dem Verweis auf  “die, die noch im Mittelalter leben”. Hey Mann, das sind meine Schwestern von denen du da redest!

Equality

Aber es kommt ja noch schlimmer. Die Ausbeutung von Frauen überall auf der Welt ist nämlich die Voraussetzung und der KERN der gesamten patriarchalen Wirtschaftsform. Und wie wir alle wissen, zerstört diese Wirtschaftsform (= der Kapitalismus) gerade in Rekordzeit unser aller Lebensraum!

Aber wie war das, Sexismus ist eine Lappalie? Es gibt wichtigeres auf der Welt?

Nein, liebe Freundinnen, es geht hier nicht um Lappalien. Es geht hier ums große Ganze. Die Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen durch Männer und die von ihnen geschaffenen Systeme ist DAS zentrale Problem, das die Menscheit lösen muss, oder wir gehen alle unter. Und mit “lösen” meine ich: ABSCHAFFEN. Das Patriarchat muss weg.

Vielleicht schaffen es dann sogar Männer (die paar die übrig bleiben), Frauen wie Menschen zu behandeln, wenn sie nicht mehr in einer künstlichen (wenn auch selbst geschaffenen) Realität leben müssen, in der sie sich vom Rest der Schöpfung abgeschnitten und isoliert fühlen; und wo der einzige Weg, diesen selbstgeschaffenen Horror auszuhalten, ist, die andere Hälfte der Menschheit zu Objekten für den eigenen sexualisierten Sadismus zu machen. Vielleicht. Aber eins ist sicher. Sexismus wirds im Matriarchat nicht geben. Und sexistische Männer auch nicht. Das ist alles.

failed misogynists

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6 Responses to Die Herren – ein schlechter Witz

  1. wwomenwwarriors says:

    danke dass du diese kritik auf Deutsch gemacht hast. in Deutschland gibt es keine richtige Diskussion ueber solche Themen.

    LG
    die femininja

  2. sellmaeth says:

    Oh ja. Die beliebte “Guck mal, denen da drüben geht es noch schlechter als euch” Ablenkung. Als wären wir blöd genug, nicht zu merken, dass das genau wie das “böser Bulle, netter Bulle” Spiel ist. Die Islamisten stellen die Bedrohung, und wir sollen dann wie doofe Schafe konservative Parteien wählen, die uns vor den “bösen Ausländern” “beschützen” und wieder an den Herd schicken. Leider geht die Rechnung bei vielen ja auf …

  3. Eine Landsfrau!! Wie schön! 🙂 Genau so läuft es, siehe Pegida. Und implizit ist die Message natürlich, “wir Männer sind viel harmloser als die Männer da drüben” und wir beschützen euch vor denen, also seid schön loyal zu uns.” Das gleiche Muster wie im Patriarchat insgesamt, wo die NiceGuysTM angeblich so viel anders sind als die bösen Vergewaltiger und Mörder. Dass die alle unter einer Decke stecken soll uns dabei natürlich nicht auffallen.

  4. sellmaeth says:

    Wie viele hier sind denn noch Deutsche? So allmählich könnte man sich auch in Deutschland organisieren – oder jedenfalls in deutscher Sprache. 😉
    Ich habe jetzt auch ein Blog, gib mir mal bitte Rückmeldung, ob Du es findest – eigentlich soll es – samt sämtlichen Einträgen – privat sein, aber ich kämpfe noch gegen die Technik.

  5. Ist privat. Ich finde den Blog, kann aber nichts sehen. Ich schick dir mal ne Anfrage fürs freischalten. Ja ich wollte auch eigentlich mehr auf deutsch schreiben, aber das publikum mit dem ich über den Blog kommunizieren will ist halt hauptsächlich englisch-sprachig. Aber ich würd auch gern mal deutsche radfems IRL kennenlernen. Ich weiß nur echt nicht, obs welche gibt. Also WIRLICH radikale, nicht solche die meinen, dass Männer nur “aus Versehen” so scheiße sind. Du verstehst.

  6. sellmaeth says:

    Prima, danke. Hab Dich freigeschaltet. 🙂

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